Bereits vor dem Spiel gegen Braga fiel bei der Austria die erste Entscheidung. Der Aufsichtsrat hat in der Sitzung beschlossen, den im Oktober auslaufenden Vertrag von Finanzvorstand Harald Zagiczek um zwei Jahre zu verlängern.
„Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu dürfen. Wir konnten in den letzten drei Jahren vieles erreichen. Wir setzen weiterhin konsequent auf wirtschaftliche Stabilität sowie auf die Weiterentwicklung unserer Akademie“, sagt der 51-Jährige.
Der vom Verein die Rückendeckung hat, die Investoren der Viola Investment-GmbH, in der die WTF rund 40 Prozent hält, haben allerdings gegen Zagiczek gestimmt. Was keine Überraschung war, die Investoren können laut Syndikatsvertrag bei einer Neubestellung ein Veto einlegen, denn fachliche Mängel kann man Zagiczek nicht vorwerfen. Deshalb hat man ein Gutachten erstellen lassen, das eine Neubestellung bestätigen soll. Austria sieht die Sache anders, die Entscheidung um Zagiczek als Verlängerung. Weshalb die Investoren, wie es im Vorfeld hieß, klagen wollen. Oder findet man gar eine Einigung?
Machtkampf
Wie es am Verteilerkreis weitergeht, bleibt offen. Der Machtkampf zwischen Jürgen Werner (WTF) und Zagiczek hat aber nicht sein letztes Kapitel geschrieben ...
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