Nach Enthüllungen über geheime Weinkeller-Treffen steht die Wirtschaftskammer Wien unter schwerem Beschuss. Gerald Zmuegg (Freiheitliche Wirtschaft) wirft der Führung ein Systemversagen vor: Der zurückgetretene WKW-Präsident Walter Ruck habe die Kammer zum Erfüllungsgehilfen des Rathauses degradiert. Bürgermeister Michael Ludwig steuere den Kurs als „beinharter Machtpolitiker“ in Richtung Staatswirtschaft. Zmuegg fordert Konsequenzen: Eine Senkung der Kammerumlagen von durchschnittlich 750 Euro auf 75 Euro, transparente Finanzprüfungen und ein Ende der Hinterzimmer-Politik auf „Kaisermühlenblues-Niveau“.
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