Rund 140 Helfer waren am 15. Juli nach 1 Uhr in Mannsdorf an der Donau (Bezirk Gänserndorf) im Volleinsatz: Da die Polizei Fremdeinwirkung nicht ausschließen kann, läuft eine Großfahndung – mit einer ersten „heißen Spur“: Eine mit zwei oder drei Personen besetzte dunkle Limousine wurde von einer Überwachungskamera an der B3 erfasst. Die Wahrscheinlichkeit, dass es die Brandstifter waren, ist groß.
Die Exekutive ist nun auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen – denn um Mitternacht ist der fotografierte Abschnitt nur selten befahren und die Wahrscheinlichkeit eines positiven Treffers relativ hoch. Auch andere Spuren weisen darauf hin, dass es sich um die Flucht der mutmaßlichen Brandstifter handelt.
Auch nahe Kirche war von Funkenflug bedroht
Durch starken Funkenflug entwickelte sich auch ein Brand am Dach der nahen Kirche, der jedoch rasch wieder gelöscht wurde. Für die „Zündler“-Theorie sprechen auch mehrere Hinweise, die das Fahrzeug nächstens auf einem nahen Feldweg in hohem Tempo rasend beobachteten. Es sind zwar mehrere mögliche Zündquellen als Quelle des Großbrandes im Visier, es deutet jedoch viel auf die Limousine hin.
Lagerhalle mit vielen Landmaschinen – der Schaden ist enorm
Die Schadenshöhe liegt nach Angaben vom Dienstag laut erster Schätzung im mittleren siebenstelligen Eurobereich, denn in der Halle 1600 Quadratmeter große waren zahlreiche landwirtschaftliche Fahrzeuge für die Spargelernte abgestellt.
Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, können an das Landeskriminalamt Niederösterreich (Tel.: 059 133 30 – 3333) gerichtet werden.
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