Autorin Ilse Probst greift in ihrem Roman „In den Fängen des Grauens“ einen Cold-Case-Fall aus Niederösterreich um eine seit Jahrzehnten verschwundene Mutter auf.
Eine etwas andere Veranstaltung lockte Besucher in den Schwurgerichtssaal in St. Pölten. Für den Roman „In den Fängen des Grauens“ setzte Autorin und Gerichtsreporterin Ilse Probst auf einen „Originalschauplatz“ für die Buchpräsentation und auf einen Cold-Case-Fall aus Niederösterreich als Vorlage.
Erschütternde Vorwürfe
Ende 1982 verschwindet eine junge Mutter spurlos. 40 Jahre später erheben Angehörige schwere Vorwürfe gegen den Lebensgefährten – und fördern ein Netz aus Gewalt, Missbrauch und Abhängigkeit ans Licht. „Ein jahrzehntelanges Wegschauen und Schweigen all jener, die vermutlich aus Angst Schlimmeres nicht verhinderten“ so Probst.
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