Nach dem Einbruch in ein Innsbrucker Waffengeschäft Freitagfrüh ist über die drei gefassten Tatverdächtigen die Untersuchungshaft verhängt worden. Ein 34-jähriger Niederländer, ein 30-jähriger Mann mit noch ungeklärter Staatsangehörigkeit sowie ein 19-jähriger Franzose waren auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden.
Der Richter entsprach dem Antrag und erließ Haftbefehle gegen alle drei Personen. Die Tatverdächtigen befanden sich damit in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen in dem Fall werden von der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter Leitung der Staatsanwaltschaft München II sowie der Generalstaatsanwaltschaft München fortgesetzt.
Etliche Lang- und Kurzwaffen gestohlen
Bei dem Coup wurden sowohl etliche Lang- als auch Kurzwaffen gestohlen. Zuvor waren Vitrinen eingeschlagen worden. Schließlich flüchteten die Täter mit einem Pkw mit französischer Zulassung über den Zirler Berg nach Bayern und bauten auf der Flucht im bayrischen Mittenwald einen Unfall.
Der Wagen rammte eine Hecke und musste zurückgelassen werden. Im Auto fand man später eine große Anzahl an Langwaffen.
Täter flüchteten zu Fuß
Die Kriminellen setzten zu Fuß die Flucht fort. Aufgrund der Gefahr durch die mutmaßlich bewaffneten Tatverdächtigen riet die Polizei der Bevölkerung dringend davon ab, Anhalter mitzunehmen oder verdächtige Personen eigenständig anzusprechen.
Aufgrund des Einsatzes kam es übrigens auch zu Einschränkungen im Bahnverkehr. So gab es eine Sperre zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Diese wurde aber gegen Mittag wieder aufgehoben.
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