Mit 65 Jahren müssen Spitalsärzte zu arbeiten aufhören. So steht es im Gesetz: Doch viele kämpfen dagegen an. Warum das so ist, erzählen zwei Betroffene der „Krone“.
Mehr als dreißig Jahre behandelt Peter Frigo am AKH Wien Patientinnen, zu seinen Tätigkeiten zählt auch die Ausbildung junger Ärzte. Doch nach seinem 65. Geburtstag im Herbst 2028 ist damit Schluss. Denn dann ist der Gynäkologe 65 Jahre alt und darf per Gesetz nicht mehr im Spital arbeiten. Das tut ihm jetzt schon leid. „Schade, sehr schade. Ich habe viel Freude an meiner Arbeit und würde sie auch für weniger Geld machen“, sagt der gebürtige Wiener. „Aber im Oktober 2028 muss ich nun einmal als Beamter in den Ruhestand.“
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