„Verboten“ angefühlt

Anderson packt über „heimliche“ Liebe zu Frau aus

Society International
17.08.2026 16:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Gillian Anderson hat über ihr Liebesleben gesprochen und verraten, dass eine ihrer ersten Beziehungen mit einem anderen Mädchen war. 

Damals besuchte sie eine Highschool in den USA, nachdem sie aus Großbritannien, wo sie den Großteil ihrer Kindheit verbracht hatte, dorthin gezogen war. Anderson gab zu, dass sie die Beziehung geheim halten musste, weil sie sich für sie „verboten“ anfühlte.

„Wir mussten es verheimlichen“
Gegenüber der Zeitung „The Sunday Times“ berichtete sie: „Eine meiner ersten Beziehungen war mit einem älteren Mädchen an der Highschool. Aber es fühlte sich geheim und verboten und falsch an, und wir mussten es verheimlichen. Später hatte ich einen Freund, der davon erfuhr und sich von mir trennte.“

Gillian Anderson sprach in einem Interview über eine Beziehung zu einem älteren Mädchen in der ...
Gillian Anderson sprach in einem Interview über eine Beziehung zu einem älteren Mädchen in der Highschool.(Bild: AP/Richard Shotwell)

Auf die Frage, ob sie damals dachte, dass sie lesbisch sei, antwortete die Schauspielerin: „Nein, das dachte ich nicht, weil ich ein paar Freunde gehabt hatte. Aber mir fehlten definitiv die Worte dafür.“

Weitere Beziehungen mit Frauen
Anderson verriet, dass sie später weitere Beziehungen mit Frauen hatte, aber nie dachte, dass eine davon zu einer langfristigen Partnerschaft führen würde.

Außerdem sprach sie darüber, wie schwer es ihr fiel, sich an ihrer Highschool einzufügen, nachdem sie im Alter von elf Jahren von London in die USA gezogen war. „Ich passte nicht nur nicht hinein, ich wollte auch gar nicht dazugehören“, gestand sie. „Ich war ein Punk in einer konservativen Stadt. Es gab nicht eine einzige andere Person, die einen Nasenring und einen Irokesenschnitt hatte.“

„Hohe Erwartungen“
Damals sei die Schauspielerin sehr unsicher gewesen und habe ein geringes Selbstwertgefühl gehabt. „Ich hatte so hohe Erwartungen daran, wie mein Leben in Amerika sein würde, weil ich während meiner Kindheit (in London, Anm.) ,Yank‘ genannt wurde, obwohl ich wie eine Britin klang“, schildert Gillian. „Dann wurde ich in den Staaten mit meinem Akzent als etwas ganz Besonderes aufgenommen, und ich genoss das, bis es sich wieder legte.“

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