Unsere Weiden sind wegen der anhaltenden Hitze extrem trocken. So trocken, dass die heimischen Landwirte nun bereits auf Winterfutter zurückgreifen. In der „Krone“ berichten zwei Bauern von der dramatischen Situation in ihren Ställen.
Die anhaltende Trockenheit stellt die fast 5000 oberösterreichischen Milchviehbetriebe, die 164.000 Tiere halten, vor große Herausforderungen. „In meinen 35 Jahren als Bauer war es noch nie so schlimm!“, schilderte Milchbauer und Obmannstellvertreter der IG-Milch aus Pram, Andreas Hetzlinger (58). Aufgrund des Futtermangels, ausgelöst durch die Dauer-Dürre und Hitzewellen, müssen Landwirte bereits Tiere verkaufen. Die Futtervorräte reichen nicht aus, um alle Tiere in den kommenden Monaten, besonders im Winter, zu versorgen. Auf den Wiesen gibt’s kein Heu zu ernten und kein Grünfutter.
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