Die Bauern kämpfen mit Trockenheit. Gemeinden ringen um ausreichend Wasser. Die Feuerwehren stehen mittlerweile fast wöchentlich bei Waldbränden im Einsatz. Und jetzt trocknen auch noch die Quellen in den Bergen aus. Wer jetzt noch sagt: „Früher war es auch schon heiß“, der verkennt die Lage...
Man kann ja von den Maßnahmen zum Klimaschutz halten, was man will. Man kann auch an den Klimawandel glauben, oder nicht. Doch die aktuelle Trockenheit, die Hitzewellen, die Waldbrandgefahr, der Wassermangel, der Gletscher-Rückgang – das alles sind leider Tatsachen, keine Fragen des Glaubens oder der Meinung.
Und unabhängig davon, ob manche diese Tatsachen akzeptieren wollen oder nicht: Das Happischhaus im Tennengebirge muss schließen, weil die Quellen ausgetrocknet sind. Auch das ist ein Fakt, der nichts mit Glaube oder Meinung zu tun hat.
Aber hier auch ein Beispiel für eine Meinung: Das Happischhaus wird nicht die letzte Hütte sein, die wegen Trockenheit schließen wird und zur Notbetriebs-Hütte umfunktioniert werden muss.
Wer wissen will, was die Naturfreunde, als Betreiber der Hütte, zu dem Schritt sagen, vor der Hitze kapitulieren zu müssen, der sollte in die heutige Salzburg „Krone“ schauen oder auf krone.at/salzburg vorbeischauen.
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