Amtstierarzt am Zug

Tote Enten gefunden: Badeverbot in Schotterteich

Der Naturbadeteich zählt seit Jahren zu einem beliebten Erholungsgebiet für Einheimische und Ausflügler. Für Sonntag waren bereits alle Karten verkauft. Dann verhängte die Gemeinde Laxenburg (NÖ) ein sofortiges Badeverbot. Mehrere verendete Wasservögel geben Rätsel auf.

Der Badeteich in Laxenburg, Bezirk Mödling, ist mit schönen Liegewiesen, schattigen Plätzen, einem Kiosk und Badeaufsicht selbst an extrem heißen Tagen eine wahre Oase. „Für Sonntag waren alle 400 Tageskarten verkauft“, weiß Vizebürgermeisterin Silvia Wohlfahrt. Doch für sie alle und auch für die 1000 Saisonkarten-Besitzer hieß es plötzlich: Bis auf Weiteres striktes Badeverbot!

Erst gelähmte Ente, dann tote Tiere
„Erst wurde eine gelähmte Ente gefunden, die ins Tierschutzhaus gebracht wurde“, so Wohlfahrt. Ihr folgten mehrere verendete Wasservögel. Die Ursache ist noch unbekannt! Die Amtstierärztin wurde hinzugezogen, Ergebnisse ihrer Untersuchung sollen in den kommenden Tagen vorliegen.

„Es ist unsere Verantwortung, es abklären zu lassen. Wir können den Badeteich nicht offen lassen. Das ist unsere Sorgfaltspflicht“, erklärt ÖVP-Bürgermeister David Berl.

Naturbadeteich in Gemeinde-Besitz
Der Schotterteich am Rande von Laxenburg war einst in Privatbesitz. „Dann haben wir ihn als Gemeinde gepachtet, hergerichtet und vor einigen Jahren gekauft“, schildert Wohlfahrt, auf deren Initiative die Nutzung zurückgeht. Probleme mit Algen gab und gibt es nicht.

Rückerstattung von Eintrittspreis
Die Gemeinde verspricht die Rückerstattung bereits gekaufter Tages- oder Halbtagestickets. Die Wassertemperatur liegt aktuell übrigens bei 24 Grad Celsius.

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