Zweitligist Admira Wacker blamiert sich in der ersten Cup-Runde beim SV Leithaprodersdorf aus der Burgenlandliga (4. Liga) mit einer 1:2-Pleite. Sportchef Ralf Muhr gab der schwache Auftritt sehr zu denken ...
Katastrophale Vorbereitung, Stammspieler-Ausverkauf mit 11 (!) Abgängen und Zoff mit den eigenen Fans, die scharfe Kritik an der Vereinsführung um Präsident Christian Tschida sowie Neo-Geschäftsführer und Investor Martin Dellenbach üben.
In der Südstadt sind schon längst pechschwarze Wolken aufgezogen, die Spielzeit drohte schon vor dem ersten Pflichtspiel zur totalen Katastrophe für die Admira zu werden. Und die Befürchtungen sollten sich bewahrheiten, mit der 1:2-Niederlage in der ersten Cup-Runde gegen Viertligist Leithaprodersdorf schreiben die Südstädter das nächste dunkle Kapitel einer noch ganz jungen Saison
Beim frühesten Cup-Aus seit 2018 (damals scheiterte man mit 0:1 an Ostligist Neusiedl) trat der vermeintliche Favorit von Anfang an verunsichert auf – Nachwehen der turbulenten letzten Wochen?
„Das darf keine Ausrede sein! Natürlich ist es aktuell für niemanden eine einfache Situation, aber so ein Auftreten ist inakzeptabel“, schäumte Sportchef Ralf Muhr nach Schlusspfiff.
„Qualität fehlt uns“
Die Admira ging durch Tore von Markhardt (20.) und Beran (33.) früh mit 0:2 in Rückstand. Erst dann schien die Elf von Trainer Harry Suchard aufzuwachen. Der Sturmlauf nach der Pause brachte zwar einige Chancen, der Anschlusstreffer von Steiner (58.) sollte aber das einzige Südstädter Tor des Abends bleiben.
„Wir haben jegliche Qualität, Spritzigkeit und Siegeswillen vermissen lassen – ein glattes Nicht Genügend! Da muss sich jede einzelne Person im Verein hinterfragen“, fand Muhr klare Worte für das blamable Auftreten seiner Truppe und ergänzt: „Dass uns die spielerische Qualität fehlt, da noch zurückzukommen, gibt mir schon sehr zu denken.“
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