Genau vor einem Jahr hat ein massiver Polizeieinsatz an einem historisch belasteten Ort in Unterkärnten für internationale Aufregung gesorgt. Was ist seitdem passiert? Eine Spurensuche zwischen dem Peršmanhof, dem Landesverwaltungsgericht und der Staatsanwaltschaft Graz.
Am 27. Juli 2025 rückt ein alter Bauernhof über den Bergen von Bad Eisenkappel plötzlich in den Blickpunkt: Denn bei einem antifaschistischen Bildungscamp stürmen Polizeibeamte samt Hund, Drohnen, Hubschrauber das Gelände. Und all das, weil die großteils jungen 100 Teilnehmer wild gecampt und gegen Naturschutzauflagen verstoßen hätten!
Eine Welle der Empörung fegt durch die Amtsstuben, Erinnerungen an das Massaker an zwei slowenischen Familien auf dem Peršmanhof durch SS-Polizisten am 25. April 1945 werden bewusst geweckt, Slowenien schaltet sich auf diplomatischer Ebene ein, fordert ebenfalls Konsequenzen.
Gibt es diese? Was ist seitdem passiert?
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