Fall in Argentinien
Gestrandeter Wal trotz Rettungsaktion gestorben
In Argentinien ist ein Seiwal auf einer Sandbank im Fluss Río de la Plata gestrandet und trotz einer großangelegten Rettungsaktion gestorben.
Erinnerungen an den Fall „Timmy“ werden wach: „Leider hat das Tier trotz aller Bemühungen nicht überlebt“, teilte die Naturschutzstiftung Temaikén mit. Mit einer aufwendigen Aktion hatten Rettungsteams mehr als einen Tag lang versucht, das sieben Meter große Tier vor der Küste von San Fernando – einem Vorort nördlich der Hauptstadt Buenos Aires – aus seiner Notlage zu befreien.
Situation von Beginn an „kritisch“
Die Situation war von Anfang an als „kritisch“ bezeichnet worden. Das gesamte Gewicht des Wals laste auf seinem Bauch, was die Funktion seiner Organe beeinträchtige. Um den Stress für das tonnenschwere Tier zu verringern, hielten die Helfer seine Haut feucht.
In dem Flussabschnitt gibt es große Gezeitenschwankungen und zahlreiche Sandbänke. Die Teams hatten eigentlich geplant, den Anstieg des Wasserstands zu nutzen, um das Tier freizubekommen und ins tiefere Wasser zu leiten, damit es von dort ins Meer zurückkehren kann. Das gelang letztlich nicht.








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