Mit einem klaren 7:1-Sieg bei Regionalligist SV Oberwart ist der Saisonstart des FC Red Bull Salzburg gelungen. Besonders Neuzugang Nikolas Veratschnig wusste im Burgenland mit einem Treffer sowie zwei Assists zu gefallen. Das hilft dem Kärntner bei einer Wette, die er mit Cheftrainer Danny Röhl laufen hat. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Christoph Nister.
2500 Zuschauer im Informstadion in Oberwart sorgten zum Auftakt in die neue Saison der Bullen für eine würdige Kulisse. Dass die Gastgeber einen Treffer erzielten, war der verdiente Lohn nach einem aufopferungsvollen Kampf des Regionalligisten.
Mit dem 7:1 konnten auch die Salzburger gut leben, zumal Trainer Danny Röhl sich über sechs Torschützen freuen durfte. „Genau das brauchen wir“, grinste der Deutsche. „Wir haben aktuell eine sehr, sehr gute Mannschaft beisammen, auch wenn ich das nicht überbewerten will.“
Bemerkenswert: Neuzugang Nikolas Veratschnig, der im ersten Pflichtspiel der Saison die Kapitänsbinde trug, erwies sich wie schon in der Vorbereitung als Vollstrecker und steuerte neben zwei Assists auch einen Treffer im Burgenland bei.
„Ich genieße es, wenn Außenverteidiger Tore schießen“, erklärte der 37-jährige Chefcoach und verriet der „Krone“: „Niki und ich haben ein Abkommen, was wir am Ende der Saison sehen wollen. Mal gucken, ob er das erfüllt. Wenn er es schafft, dann lade ich ihn gerne zum Essen ein.“
Wir haben beim 23-jährigen nachgehakt, der gestand, dass die Anzahl der erwarteten Torbeteiligungen „höher ist, als ich gedacht hätte“. Mehr als ein „zweistellig“ ließ er sich allerdings nicht entlocken. Dafür aber, dass er mit dem größten Vergnügen gewinnen würde.
„Das Restaurant suche ich aus. Wenn ich es schaffe, wird’s etwas Teures“, scherzte er und freute sich über einen perfekten Einstand bei Bullen. „Besser kannst du es nicht haben. Ich trage die Kapitänsbinde voller Stolz und mit Ehre und versuche, den Verein immer gut zu vertreten.“
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