Bilanz der IIG

69 Mio. Euro für leistbares Wohnen in Innsbruck

Tirol
26.07.2026 09:00

Mit rund 6500 verwalteten Wohnungen zählt die Innsbrucker Immobiliengesellschaft zu den wichtigsten Akteuren für den Bau von günstigem Wohnraum in der Landeshauptstadt. Mit einem Millionenbudget setzt man zahlreiche Bauprojekte um.

Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) blickt auf ein intensives und erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einem Bauvolumen von 68,9 Millionen Euro setzte die IIG zahlreiche Bauprojekte um. Davon entfielen 27,9 Millionen Euro auf Neubauten, 25,9 Millionen Euro auf Sanierung und Instandhaltung, 8,8 Millionen Euro auf Wohnungssanierungen sowie 6,3 Millionen Euro auf das Bauvolumen der Innsbrucker Immobilien Service GmbH (IISG). 2025 stellte die IIG mehrere bedeutende Projekte fertig. Dazu zählen 17 geförderte Mietwohnungen in der Wiesengasse 19b, insgesamt 50 geförderte Miet- und Eigentumswohnungen in der Wohnanlage Am Bichl III sowie 173 moderne Wohnplätze für Studierende und Lehrende im Gästehaus GreenINN in der Karmelitergasse.

Bürgermeister Anzengruber (re.) und IIG-Chef Danler zogen Bilanz für 2025.
Bürgermeister Anzengruber (re.) und IIG-Chef Danler zogen Bilanz für 2025.(Bild: Stadt Innsbruck/Steinacker)

„Was die IIG umsetzt, wird im Alltag der Innsbruckerinnen und Innsbrucker unmittelbar spürbar: durch leistbaren Wohnraum, moderne Schulen und Kindergärten, soziale Einrichtungen, nachhaltige Gebäude und eine Infrastruktur, die unsere Stadt lebenswerter macht. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Die IIG zeigt, dass soziale Verantwortung, ökologisches Handeln und wirtschaftliche Stabilität gut miteinander vereinbar sind“, betont Stadtchef Johannes Anzengruber.

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Es geht darum, Räume zu schaffen, die Menschen in entscheidenden Lebenssituationen Sicherheit, Halt und Perspektive geben.

IIG-Geschäftsführer Franz Danler

Wichtige Bauten auch für soziale Einrichtungen
Ein besonderes soziales Projekt wurde im Dezember 2025 am Domanigweg 3/3a übergeben. Nach der Generalsanierung und Aufstockung des Gebäudes fanden dort der Verein lilawohnt sowie die Tiroler Kinder- und Jugend GmbH neue Räumlichkeiten. Frauen, Kinder und Jugendliche in Krisensituationen erhalten hier Beratung, Schutz und vorübergehenden Wohnraum. „Solche Projekte zeigen, dass Immobilienentwicklung weit mehr bedeutet als Bauen und Sanieren. Es geht darum, Räume zu schaffen, die Menschen in entscheidenden Lebenssituationen Sicherheit, Halt und Perspektive geben“, sagt dazu IIG-Geschäftsführer Franz Danler.

Mit den rund 6500 verwalteten Wohnungen zählt die IIG zu den wichtigsten Akteuren für leistbares Wohnen in der Landeshauptstadt. Der durchschnittliche Netto-Mietzins liegt bei 5,53 Euro/Quadratmeter und damit deutlich unter dem Innsbrucker Durchschnitt am freien Markt von knapp 13 Euro pro Quadratmeter.

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