Festspiel-Treff

Schinkenfleckerl, Gin Tonic und Kurz‘ neues Glück

Adabei Österreich
26.07.2026 09:00

Beim traditionellen Netzwerktreffen von Sebastian Kurz und Markus Friesacher im Salzburger Café Bazar blieb man dem bewährten Rezept treu: einfache Hausmannskost, kühle Drinks und prominente Gäste. Der ehemalige Kanzler sprach dabei über seine Vorliebe fürs Unkomplizierte und sein neues Leben zwischen Unternehmertum und Familie.

Der Name klingt weniger nach steifem Festspiel-Empfang als nach einem gemütlichen Abend unter Freunden – und genau so soll es sein. Sebastian Kurz und Unternehmer Markus Friesacher luden zum bereits vierten Mal zu „Schinkenfleckerl und Gin Tonic“ ins Salzburger Café Bazar.

Wie man auf diesen Namen gekommen ist? Ganz ohne große Inszenierung, wie Kurz verriet: „Schinkenfleckerl sind eine typische Speise im Café Bazar und Gin Tonic trinken wir wirklich immer wieder ganz gern.“ Weil es an einer kreativeren Idee gemangelt habe, sei man schließlich beim Naheliegenden geblieben: „Und so ist der Name ,Schinkenfleckerl und Gin Tonic‘ entstanden.“

Ein Konzept ganz nach den Vorstellungen des früheren Kanzlers. Denn auch privat darf es bei Kurz gerne unkompliziert sein. „Gerade, was das Essen angeht: Je ausgefallener es ist, desto weniger ist es meins“, erklärte er.

Markus Friesacher und Sebastian Kurz luden zum vierten Mal zu Schinkenfleckerl und Gin Tonic.
Markus Friesacher und Sebastian Kurz luden zum vierten Mal zu Schinkenfleckerl und Gin Tonic.(Bild: Franz Neumayr)

„Die zwei Söhne sind das größte Glück“
Auch abseits des Festspieltrubels hat sich im Leben von Kurz einiges verändert. Seine politische Zeit blickt er dabei keineswegs mit Wehmut an. „Ich habe sehr lange und sehr gerne Politik gemacht“, so der 39-Jährige. Nun genieße er es aber, ein Unternehmen aufzubauen.

„Ich habe immer viel vom Unternehmertum gesprochen in der Politik und davon, dass man sich auch trauen und Arbeitsplätze schaffen soll. Das versuche ich jetzt“, so Kurz. Noch wichtiger sei für ihn jedoch Familie: „Die zwei Söhne, das ist überhaupt das größte Glück. Und das genieße ich sehr.“

Kunst, Kultur und neue Begegnungen
Für Alexandra Meissnitzer liegt der besondere Reiz solcher Abende vor allem im Austausch. „Für mich geht es schon immer ganz stark darum, wieder Menschen kennenzulernen“, erklärte die ehemalige Skirennläuferin. 

Ex-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck mit Unternehmerin Elisabeth Gürtler
Ex-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck mit Unternehmerin Elisabeth Gürtler(Bild: Franz Neumayr)
Ernst Minar und Gerda Rogers
Ernst Minar und Gerda Rogers(Bild: Franz Neumayr)
Ex-Raiffeisen-Chef Heinrich Schaller mit Daniel Serafin
Ex-Raiffeisen-Chef Heinrich Schaller mit Daniel Serafin(Bild: Franz Neumayr)

Genau das mache für sie auch die Salzburger Festspiele aus: „Man hat einerseits wunderbare Kunst und Kultur. Das ist eine großartige Plattform, dass man da zusammenfindet.“ Und so wurde aus einem denkbar einfachen Menü wieder ein hochkarätiger Festspiel-Treff, den sich auch Opernsänger und Intendant Daniel Serafin, Star-Astrologin Gerda Rogers und Hotel-Ikone Elisabeth Gürtler nicht entgehen ließen.

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