Acht Stunden unbemerkt
Portugal: Kleinkind wurde in Auto vergessen – tot!
Auf dem Weg in den Kindergarten ist ein kleines Mädchen in Portugal auf tragische Weise ums Leben gekommen: Das eineinhalb Jahre alte Kind wurde von einer Frau, die es morgens in der Stadt Almada südlich von Lissabon in die Betreuung bringen sollte, im Fahrzeug vergessen.
Dass das Mädchen fehlte, wurde erst nach acht Stunden bemerkt, als die Mutter ihre Tochter nachmittags abholen wollte, hieß es am Freitag. Das Kind wurde dann leblos in dem Auto entdeckt, das etwa einen Kilometer entfernt in einer Straße abgestellt war. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um den Privat-Pkw der Betreuerin, die die kleine Sofia im Rahmen einer Fahrgemeinschaft mitgenommen hatte, berichtete das Nachrichtenportal „Sic Noticias“.
Die Todesursache wird nun von der Polizei ermittelt. Im Sommer sterben immer wieder Babys und Kleinkinder, die in Autos vergessen wurden. Ein in direkter Sonne geparktes Auto heizt sich enorm schnell auf. Die Temperatur im Inneren wird dadurch in kurzer Zeit lebensbedrohlich.
Psychologen kümmern sich um Eltern
Die kleine Sofia in Portugal war in dem Fahrzeug seit 8 Uhr am Donnerstag gefangen gewesen. Bei den polizeilichen Ermittlungen soll insbesondere geklärt werden, wie die Betreuerin morgens übersehen konnte, dass das Mädchen noch im Auto war. Normalerweise wird in solchen Fällen stets auch noch einmal abgezählt.
Nach Angaben der Polizei war das Kind beim Auffinden nachmittags bereits ohne Bewusstsein. Die Rettungskräfte versuchten noch, es wiederzubeleben – ohne Erfolg. Der Kindergarten verwies darauf, dass sofort nach dem Eintreffen der Mutter jemand zu dem Fahrzeug geeilt sei. Eine Einheit zur psychologischen Betreuung in Krisenfällen wurde eingeschaltet, die sich um die Eltern kümmert.









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