Wieder einmal herrscht Bakterien-Alarm in der Klagenfurter Sattnitz. Die Stadt rät daher vom Sprung in den Abfluss des Wörthersees ab. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kärntner Landeshauptstadt von Enterokkoken heimgesucht wird.
Besonders in den Sommermonaten zieht es viele Klagenfurter an die Sattnitz. Der Abfluss des Wörthersees ist ein beliebter Ort der Abkühlung. Genau aus diesem Grund wird das Gewässer auch von der Stadt Klagenfurt in regelmäßigen Abständen kontrolliert.
Enterokokken trüben den Badespaß
Und wie schon in den vergangenen Jahren weist die Sattnitz aktuell eine erhöhte Belastung an Enterokokken auf. „Bei einer Probenannahmestelle zeigte sich eine Grenzwertüberschreitung, bei einer weiteren Stelle eine Richtwertüberschreitung“, heißt es seitens der Stadt Klagenfurt. Daher empfiehlt auch die Gesundheitsbehörde der Landeshauptstadt, auf den Sprung in die erfrischenden Fluten zu verzichten – besonders Kinder und immungeschwächte Personen.
Die nächste Messung ist am 3. August – die Ergebnisse stehen circa drei Tage nach der Beprobung zur Verfügung.
teilt die Stadt Klagenfurt mit
Heimtückische Bakterien
Denn Enterokokken können unangenehme und gesundheitsgefährdende Nebenwirkungen auslösen. Neben Harnwegsinfekten kann es auch zu Durchfall, Infektionen und sogar zu Blutvergiftungen kommen.
Die Bakterien beschäftigen nicht zum ersten Mal die Landeshauptstadt. Denn neben mehrmaligen Grenzwertüberschreitungen in der Sattnitz, legten Enterokokken 2024 auch das Trinkwassersystem von Klagenfurt lahm. Über mehrere Wochen musste das Wasser im ganzen Stadtgebiet abgekocht werden.
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