Italien hat sich bei der Suche nach einem neuen Teamchef von Wunschkandidat Pep Guardiola eine Absage eingehandelt. Guardiola, der mit dem FC Barcelona, Bayern München und Manchester City Titel sammelte, informierte den nationalen Fußballverband laut Medienberichten darüber, dass er für den Posten nicht zur Verfügung stehe. Die Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“ zitierte den Spanier mit den Worten: „Danke, ich fühle mich geehrt. Aber im Moment traue ich mir das nicht zu.“
Auch die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete über das Nein. Offiziell gab es vom Fußballverband FIGC zunächst keinen Kommentar. Die Verbandsführung um den neuen Chef Giovanni Malago und den neuen Technischen Direktor Paolo Maldini hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass Guardiola für die Squadra Azzurra erste Wahl gewesen wäre. Dazu gab es in Barcelona auch schon persönliche Gespräche. Der vierfache Weltmeister Italien hatte zuletzt dreimal hintereinander die WM verpasst und steht jetzt vor einem Neubeginn.
Als Kandidaten auf den Chefposten des italienischen Fußballs werden nun vor allem Roberto Mancini und Andrea Pirlo genannt. Mancini war bereits von 2018 bis 2023 Coach der Squadra Azzurra und führte sie 2021 zum Europameistertitel. Pirlo stand beim WM-Triumph 2006 in Deutschland noch selbst als Spielmacher auf dem Feld. Als Trainer bei Juventus Turin und Sampdoria Genua enttäuschte er. Der bisherige Auswahlcoach Gennaro Gattuso musste nach der verpassten WM-Qualifikation gehen.
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