Überfall in Regensburg
Mann bei Messerattacke in einer Bank getötet
Schreckliche Szenen ereigneten sich am Donnerstag in einer Bankfiliale in Regensburg (Bayern): Ein Mann wollte offenbar die Bank überfallen und ging mit einem Messer auf einen anderen los. Das Opfer wurde noch in ein Krankenhaus gebracht, starb dort aber wenig später.
„Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mann. Wir gehen aktuell von einem Einzeltäter aus“, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Ermittelt werde wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls. Zunächst war noch von einer Geiselnahme die Rede gewesen. Später war aber unklar, inwieweit die Menschen in der Bank in der Gewalt des Täters waren. „Zwei Personen befanden sich im Gebäude. Sie konnten zwischenzeitlich aus dem Gebäude gebracht werden“, hieß es in einer Mitteilung der Polizei.
Das Opfer der Messerattacke wurde vor Ort von Rettungskräften erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb der Mann aber wenig später.
Angreifer festgenommen und identifiziert
Der Angreifer war zunächst noch in der Filiale – gemeinsam mit weiteren Menschen. Am Abend gelang schließlich seine Festnahme. Bei dem Verdächtigen handelt es sich laut Polizeisprecher Jonas Krauß um einen 20-jährigen Deutschen.
Keine Forderungen eingegangen
Die Polizei und Rettung waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Sowohl ein Hubschrauber als auch das Spezialeinsatzkommando wurden alarmiert. Der Bereich um die Bankfiliale wurde weiträumig abgesperrt, die Bevölkerung dazu aufgerufen, die Umgebung rund um den Tatort weiträumig zu meiden. Die betroffene Bankfiliale befindet sich im Erdgeschoss eines großen Gebäudekomplexes, in den darüberliegenden Stockwerken sind Wohnungen.
Was das Motiv des Täters ist, blieb zunächst unklar. Es seien noch keine Forderungen eingegangen, sagte die Polizeisprecherin. Am Donnerstagabend dauerte die Spurensicherung noch an. Gefahr besteht laut den Einsatzkräften aber nicht mehr.









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