Liebe „Krone“-Leser! Die Superreichen haben es in Salzburg mit ihren Bauwerken wirklich nicht leicht. Aus dem Umfeld von Automagnat Wolfgang Porsche hörte man erst unlängst, er habe das „Reichen-Bashing“ satt und verkaufe deshalb seine Villa am Kapuzinerberg. Jetzt muss der nächste Multimilliardär stark sein ...
Milliardär Hans-Peter WIld muss stark sein. Das von ihm finanzierte Gebäude, das als Festspielzentrum, in die Zukunft des Festivals zeigen soll, muss abgespeckt werden. Denn: Messing hätte an Fassade und Drehtoren des neuen Festspielzentrums für einen optischen Gold-Effekt sorgen sollen. Angelehnt an das Aussehen von Blechblasinstrumenten. So der Gedanke der Architekten Marte.Marte.
Wer den Baufortschritt des Gebäudes ein wenig verfolgt, stellt allerdings fest, dass der besagte Goldschimmer kurz vor Fertigstellung noch nicht Einzug gehalten hat. Jetzt steht fest: das wird er auch nicht mehr. Denn zwei Behörden machten den ursprünglichen Plänen einen Strich durch die Rechnung.
Weniger auffällig muss das Gebäude nun optisch erscheinen und sich in das bestehende Bild der Salzburger Altstadt einpflegen. Ein Jahr lang wurde über die optische Erscheinung diskutiert. Am Ende wurde die Entscheidung gefällt: Auch der neue Prunkbau der Festspiele muss sich an bestehende Regeln halten – gleich, wie alle anderen eben auch.
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