Fürchtet um Tiere

Asbest-Schock: Wiener Verein erstattet Anzeige!

Wien
14.07.2026 12:45
Porträt von Wien Krone
Von Wien Krone

Neben besorgten Anrainern geht nun auch der Tierschutzverein Wien gegen die bekanntgewordene Asbest-Belastung im Straßenbelag auf die Barrikaden – und fürchtet um die Gesundheit von Mitarbeitern und Tieren.

Anfang Juli hat Greenpeace Asbest auf acht Straßen in Wien und im niederösterreichischen Umland entdeckt. Betroffen sind auch stark befahrene Hauptstraßen wie die Triester Straße. Genau dort regt sich nun Widerstand.

Denn der Wiener Tierschutzverein/Tierschutz Austria brachte nun eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ein, heißt es in einer Aussendung. Der Adressat ist wohl klar: die Stadt Wien. 

Es werden rasche Schutzmaßnahmen sowie eine beschleunigte Sanierung des Gehwegs bzw. der betroffenen Abschnitte auf der Triester Straße gefordert. Zudem wolle der Verein über Bauvorhaben informiert werden. 

Hohes Gesundheitsrisiko 
Der Verein fürchtet um die Gesundheit seiner Mitarbeiter und Tiere. Bei Straßenbauarbeiten fehle es auch an einem umfassenden Staubschutz. „Das Risiko für unsere Mitarbeiter:innen, Freiwilligen und Tiere muss sofort minimiert werden“, erklärt Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. 

Asbest ist nämlich sowohl für Menschen als auch Hunde gefährlich. Der Rippenfelltumor, der ausschließlich auf das Gift zurückzuführen ist, schlägt bei Hunden nämlich schon nach fünf Jahren zu.

Die Tiere haben außerdem durch das Schnüffeln am Boden einen ständigen, unmittelbaren Kontakt zum Boden, wie ein Experte der „Krone“ erklärte

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