Ein Polizeieinsatz in einer Wohnung in Wien-Penzing brachte erschütternde Vorwürfe ans Licht: Ein 42-Jähriger soll seinen erst zwölf Jahre alten Sohn mit einem Kabel und einem Ledergürtel geschlagen und sogar mit dem Tod bedroht haben. Als der ältere Bruder schützend eingreifen wollte, soll auch er zum Opfer geworden sein.
Die Beamten wurden in der Nacht auf Montag zu der Wohnung gerufen. Dort soll der Vater seinen zwölfjährigen Sohn bestraft haben, weil dieser ein ausgesprochenes Verbot missachtet haben soll.
Auch auf älteren Bruder eingeschlagen
Dabei soll der 42-Jährige mit einem Kabel und einem Ledergürtel auf den Buben eingeschlagen haben. Zudem soll er ihm gedroht haben, ihn umzubringen. Als der 17-jährige Bruder die Gewalt stoppen und dazwischengehen wollte, soll der Vater auch auf ihn eingeschlagen haben.
Die alarmierten Polizisten trafen den Mann noch in der Wohnung an und nahmen ihn umgehend fest. Gegen den syrischen Staatsangehörigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Hämatome am gesamten Körper
Im Zuge der weiteren Erhebungen kam ein noch schwerwiegenderer Verdacht auf: Der 42-Jährige dürfte seine Kinder bereits über mehrere Jahre hinweg wiederholt körperlich misshandelt haben. Der zwölfjährige Bub erlitt zahlreiche Hämatome und Einblutungen am gesamten Körper.
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