Die Jubelbilder von Tausenden Argentinien-Fans in Bangladesch sind um die Welt gegangen: Meist im Messi-Trikot feierten sie euphorisch die WM-Auftritte des Superstars. Bangladesch selbst hat sich trotz fast 180 Millionen Einwohnern, trotz dieser Fußballbegeisterung, noch nie für die WM-Endrunde qualifiziert. Es ist kein Einzelfall. Abgesehen von den USA und Brasilien sind acht der zehn bevölkerungsstärksten Länder der Welt beim Großturnier in Nordamerika nicht dabei.
Auch Indien und China mit jeweils rund 1,4 Milliarden Einwohnern schauen mit ihren Auswahlen aktuell nur zu. Dabei, so Gianni Infantino, müsse doch die ganze Welt von der WM träumen dürfen und „nicht nur Europa und Südamerika“. Auch deshalb kann sich der FIFA-Boss vorstellen, dass das jetzige XXL-Turnier in vier Jahren weiter aufgestockt wird – auf 64 Teilnehmer-Nationen. Riesige Märkte liegen da noch brach.
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