Dramatischer Unfall am Dienstag in den frühen Morgenstunden in Brandenberg im Tiroler Bezirk Kufstein: Wegen eines Hirschs kam ein Autolenker von einer Forststraße ab, woraufhin der Wagen rund zehn Meter abstürzte und in der Brandenberger Ache zum Stillstand kam. Der Fahrer setzte selbst die Rettungskette in Gang. Er war offenbar betrunken!
Zu dem Unfall kam es laut Polizei gegen 5 Uhr in der Früh. Der Einheimische – nähere Angaben wurden nicht gemacht – sei mit einem Auto auf einer privaten Forststraße vom Kaiserhaus in Richtung Norden gefahren. „In einer Rechtskurve in der Kaiserklamm im Bereich Baumbach sei von der rechten Hangseite plötzlich ein Hirsch vor das Fahrzeug gelaufen“, so die Ermittler.
Lenkrad verrissen und abgestürzt
Der Lenker sei erschrocken. Um eine Kollision zu vermeiden, verriss er das Lenkrad. „Dadurch kam er über den linken Fahrbahnrand hinaus und stürzte circa zehn Meter in die Brandenberger Ache ab. Das Fahrzeug kam auf der Seite liegend im Wasser zum Stillstand“, schildern die Ermittler weiter.
Lenker schlug Alarm, Alkotest positiv
Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem Wagen befreien und die Rettungskette in Gang setzen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde mit der Rettung ins Krankenhaus Kufstein eingeliefert. Das Fahrzeug musste von den Freiwilligen Feuerwehren Aschau und Brandenberg mit einer Seilwinde aus dem Bachbett geborgen werden.
Brisant: Ein bei dem Lenker durchgeführter Alkomattest sei laut Polizei positiv verlaufen. „Ihm wurde der Führerschein abgenommen.“
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