Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) hat angekündigt, digitale Bildung für alle Menschen in Österreich zugänglich zu machen. Vorerst werde es mehr als 145 kostenlose Kurse, Module und Lernspiele geben, sagte er. Dahinter stehen mehr als 30 Firmen, Organisationen und Institutionen.
Vermittelt werden sollen digitale Kompetenzen wie Künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheit, digitale Grundkompetenzen, Programmieren, IT und Datenkompetenz – ergänzt um Inhalte zu digitaler Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit. Die Angebote würden sich an Menschen jeder Wissensstufe und alle Altersgruppen richten, sagte Pröll am Dienstag. Etwa 70 Prozent der Onlineangebote sind „flexible Selbstlernkurse“, die rund um die Uhr in eigenem Tempo absolviert werden können. Zusätzlich gibt es Live-Webinare, betreute Kurse und Präsenzangebote.
„Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, sagte Pröll. „Die beste technologische Lösung bringt nichts, wenn man sie nicht anwendet.“ Er unterzeichnete gemeinsam mit 30 Firmen, Organisationen und Institutionen den Pakt für die „Digitale Kompetenzoffensive“. 15 der vorerst 30 Partner hätten bereits konkrete Bildungsangebote eingebracht, hieß es.
Kooperationspartner sind etwa A1, Samsung und IBM. Die Kurse und Co werden auf einer Plattform gebündelt und sollen damit für alle Interessierten sichtbar sein. „Digitale Kompetenzen sind heute so wichtig wie Lesen und Schreiben und wir dürfen die Menschen dabei nicht alleine lassen“, sagte der Vizechef des Telekomkonzerns A1, Thomas Arnolder. Pröll ist überzeugt, noch weitere Unternehmen für die Zusammenarbeit zu gewinnen. „Die 30 sind quasi Gründungsmitglieder“, sagte er.
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