Wiener der Woche

Ein erster Schritt hin zum Energie-Schlaraffenland

Wien
12.07.2026 11:00

Gewinnung von Wasserstoff und dabei zugleich Plastikmüll verwerten und abbauen: Dieser Traum ist an der britischen Elite-Universität Cambridge an die Wirklichkeit herangerückt. Der entscheidende Zündfunke für die mögliche Energie-Revolution fand allerdings in Wien statt.

Die Uni im britischen Cambridge beweist wieder, warum sie Nobelpreise sammelt wie andere Bierdeckel: Dort gibt es gerade entscheidende Fortschritte bei der Gewinnung von Wasserstoff als Energie-Hoffnungsträger ohne die bisher horrenden Kosten, und noch dazu mit Plastikmüll als Rohstoff, der nur durch Sonnenlicht und Katalysatoren zu Wasserstoff wird. Die Aussicht auf ein Energie-Schlaraffenland also. Aber was hat das mit dem Wiener der Woche zu tun? Viel.

Uni Wien stellte Weiche für außergewöhnliche Forscherkarriere
Der wissenschaftliche Durchbruch ist Erwin Reisner zu verdanken, der 1998 als etwas ratloser oberösterreichischer Maturant in Wien aufschlug, zuerst Pharmazie studieren wollte, aber dann so von den hiesigen Chemie-Vorlesungen begeistert war, dass er umsattelte. Weil Wien damit den Zündfunken für eine der glänzendsten wissenschaftlichen Karrieren unserer Zeit lieferte, dürfen wir mit dem „Wiener der Woche“ also auch ein wenig am Wasserstoff-Durchbruch mitnaschen.

Und mindestens ein weiterer „Wiener der Woche“ liegt für die Uni Wien bereit, wenn sie heimischen Spitzenforschern ein Umfeld bieten könnte, das sie nicht zum Abwandern nach Cambridge oder sonstwohin zwingt. Kleiner Extra-Anreiz: Die Patentrechte für die Wasserstoff-Revolution hat Cambridge sich schon längst gesichert.

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