Tragisch endete ein Unfall Dienstagfrüh auf der Mattersburger Schnellstraße S4. Für einen 24-jährigen Mann kam dabei jede Hilfe zu spät, er starb nach einem Frontalcrash mit einem Lkw noch an der Unfallstelle.
Nach dem tödlichen Frontalzusammenstoß auf der S4 beim Knoten Mattersburg gibt es erste Hinweise auf die Unfallursache. Die Erhebungen waren Dienstagabend zwar noch nicht abgeschlossen, nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen dürfte der 24-jährige Pkw-Lenker jedoch auf die Gegenfahrbahn geraten sein, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland mit.
Frontalzusammenstoß mit Lkw
Der junge Mann war am frühen Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr auf der S4 von Wiener Neustadt in Richtung Mattersburg unterwegs. Auf Höhe des Straßenkilometers 0,6 geriet sein Wagen aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dem entgegenkommenden Lkw blieb keine Chance mehr auszuweichen – die beiden Fahrzeuge prallten frontal zusammen.
Ein hinter dem Lastwagen fahrender Pkw-Lenker reagierte noch rechtzeitig und brachte sein Fahrzeug zum Stillstand.
Mann verstarb noch an Unfallstelle
Eine nachfolgende Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den stehenden Wagen auf. Der 24-Jährige wurde in seinem völlig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Lkw-Lenker und die Autofahrerin wurden leicht verletzt. Rettung, Feuerwehr, Polizei und der Notarzthubschrauber standen im Großeinsatz. Während der Bergungsarbeiten musste die S4 zwischen dem Knoten Mattersburg und der B50 gesperrt werden.
Mitteltrennung bis 2029 geplant
Der neuerliche Frontalcrash rückt einmal mehr die Sicherheit auf der S4 in den Fokus. Nach mehreren tödlichen Zusammenstößen hat die Asfinag ein umfassendes Ausbauprogramm gestartet. Bis 2029 soll die Mattersburger Schnellstraße durchgehend mit einer baulichen Mitteltrennung ausgestattet werden. Bereits umgesetzt wurden eine provisorische Mitteltrennwand sowie Tempo 100.
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