Ausgezockt! Der Betreiber des umstrittenen Spielsalons mitten in der Halleiner Altstadt pfiff auf sämtliche gesetzliche Fristen, jetzt reagierte die Stadt Hallein – und transportierte gleich mehrere Spielautomaten ab. In Oberndorf hagelt es indes Anzeigen, ebenfalls wegen Automaten. . .
„Irgendwann ist es genug!“ Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) hat die Gangart im Kampf gegen den umstrittenen 24-Stunden-Kiosk samt benachbarter Spielhalle drastisch verschärft. In einer gemeinsamen Aktion von Stadtpolizei und der Rechtsabteilung der Gemeinde transportierte man nun fast alle Automaten der beiden Geschäfte ab. „Der Betreiber wurde dreimal angezeigt, es gab eine gesetzliche Frist zur Räumung. Daran hat er sich nicht gehalten, daher haben wir das übernommen“, meint der Stadtchef. Die beschlagnahmten Automaten werden eingelagert. „Die Betreiber können sie abholen“, meint Stangassinger. Den Abtransport wird die Gemeinde in Rechnung stellen.
In Oberndorf hat man derweil – wie berichtet – ebenfalls wenig Freude mit dem dortigen Automatenshop. Die Stadtgemeinde hat nun mehrere Anzeigen gegen die Betreiber erstattet – wegen Verstößen gegen die im Frühjahr erlassene Verordnung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.
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