Bauern mit Löschwasser

Hof in Flammen! Mutige Nachbarn eilten zu Hilfe

Salzburg
18.08.2026 18:00

Auf diese Nachbarn ist Verlass! Ein Bauernhof in Sankt Koloman im Tennengau brannte Dienstagfrüh vollständig nieder, das Feuer drohte auf den Wald überzugehen. Aber 130 Feuerwehrleute und benachbarte Bauern, die extra Löschwasser zur Brandstelle brachten, konnten noch Schlimmeres verhindern.

 

Schon von weitem war der Rauch im Sankt Kolomaner Ortsteil Taugl zu sehen: Am frühen Dienstagmorgen stand ein Bauernhof in Vollbrand. Das alte Wohnhaus und der Stall waren von den Flammen betroffen. Die Feuerwehren St. Koloman, Bad Vigaun, Kuchl sowie Hallein rückten mit über 130 Kräften an, unterstützt vom Roten Kreuz und der Polizei. Auch im Einsatz war eine Drohne zur Lageerkundung des Brandes.

Es fehlte vor Ort an Löschwasser
Die Bedingungen stellten sich als problematisch heraus – vor Ort fehlte es an Löschwasser. Die Einsatzkräfte mussten lange Zubringerleitungen legen, saugten unter anderem Pools aus. Zusätzlich halfen Landwirte aus der Umgebung. Sie brachten zusätzliches Löschwasser mit Güllewagen zur Brandstelle. Ohne die Mithilfe der Bauern wäre es mit dem Wasser knapp geworden.

Über 130 Einsatzkräfte waren vor Ort im Einsatz.
Über 130 Einsatzkräfte waren vor Ort im Einsatz.(Bild: Markus Tschepp)

„Feuerwehr leistete super Arbeit“
Zwischenzeitlich drohten die Flammen, auf den angrenzenden Wald überzugreifen. Der Regen der vergangenen Nacht verhinderte Schlimmeres, wie Bürgermeister Herbert Walkner (ÖVP) der „Krone“ bestätigte. „Die Feuerwehr leistete super Arbeit und hatte alles unter Kontrolle, besonders im Zusammenspiel mit den anderen Löschzügen“, zeigte sich das Gemeindeoberhaupt zufrieden.

Das alte Wohnhaus und der Stall sind vollständig abgebrannt, das Auszugshaus und die Garage konnten gerettet werden.

Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kühe des Hofes befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes auf der Alm, lässt Ortsfeuerwehrkommandant Robert Weiß wissen. Gerettet haben sich auch andere Tiere: Die Hühner flüchteten aus Panik aus dem angrenzten Geflügelstalls, auch wenn dieser nicht direkt von den Flammen betroffen war, so Weiß. Die Brandursache ist zum derzeit noch unklar und muss erst ermittelt werden.

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