Das Ende der einst so starken Löwin Nala im Salzburger Zoo hatte sich in den vergangenen Wochen abgezeichnet. Das Tier musste eine schwere Krankheit ertragen, die der Löwin nun letztendlich das Leben kostete.
„Nala war schon lange nierenkrank und musste medikamentös eingestellt werden. Außerdem wurden ihr Verhalten und ihre Tagesverfassung seit vielen Wochen minutiös dokumentiert. So mussten wir leider feststellen, dass die guten Phasen der 18-jährigen Löwin immer weniger und die schlechten Phasen immer länger wurden“, erklärt Zoo-Chefin Sabine Grebner.
Eine Chance auf Heilung war laut Angaben des Zoos ausgeschlossen. Man habe sich deshalb schweren Herzens dazu entschlossen, Nala nach einer Untersuchung nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen.
Mehr als 15 Jahre ihres Lebens verbrachte die Löwin in Salzburg. Davon lebte sie die meiste Zeit Seite an Seite mit ihrem Partner Eisi, der im März 2024 verstarb. „Danach hatte sich Nala wirklich gut mit der neuen Situation arrangiert. Natürlich wurden wir immer wieder gefragt, ob sie einen neuen Partner bekommen würde. Mit dem Hintergedanken hatten wir auch die Außenanlage vergrößert. Doch ist die Gefahr, dass eine Zusammenführung mit einem alten und kranken Tier nicht gut geht, leider sehr groß. Deshalb muss man so eine Entscheidung immer genau abwägen“, schließt Sabine Grebner.
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