Wer heutzutage wissen will, wie die Zukunft wird, befragt nicht mehr eine Wahrsagerin, sondern jemanden aus der Wissenschaft. Das geht aber manchmal auch schief, wie ein aktuelles Beispiel zeigt: So musste der Weltklimarat ausgerechnet jenes Klimaszenario zurücknehmen, das in den vergangenen Jahren am häufigsten zitiert worden ist. „Krone“-Wissenschaftsexperte Christian Mähr erklärt, wie das passieren konnte.
Wissenschaftler verwenden keine Glaskugel, sondern Supercomputer, auf denen sogenannte Simulationen laufen, tage- und wochenlang. Dann kommt zum Beispiel heraus, wie warm es im Jahre 2100 auf der Erde werden könnte, wenn man dies und das in Sachen Klimaschutz macht oder dies und jenes unterlässt. Das nennt man „Szenarien“. Man gibt dem Modell Bedingungen vor und schaut, was am Ende rauskommt. So weit, so gut.
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