Während Kärntens Bergbauern um ihre von Wölfen gerissenen Tiere trauern, rollt eine Anzeigenwelle von Tierschützern über sie und Behörden hinweg. Der Vorwurf: Die Landwirte würden ihre Schafe dem Raubtier schutzlos ausliefern.
Das Bild auf der Frohnalm im Lesachtal könnte friedlicher nicht sein: Pferde suchen im Fluss eine Abkühlung, Kühe grasen gemütlich und weit oben, knapp unter den Gipfeln, ziehen hunderte Schafe über die Hänge. Mittendrin: Jakob Oberguggenberger (52). Seit Jahrzehnten treibt der Nebenerwerbsbauer seine Tiere und die seiner Kollegen hier herauf.
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