Resolution eingereicht

Kampf um Bezirksgerichte: Gemeinde rüstet sich

Kärnten
25.06.2026 08:00

Die Stadtgemeinde Ferlach in Kärnten wehrt sich gegen die Auflassung des Gerichtsstandortes. Die Resolution erging nicht nur an Justizministerin Sporer, sondern auch an die Spitze der Bundesregierung und der Landesregierung.

Wenig Einsparungspotenzial sieht die südlichste Stadtgemeinde Österreichs bei der geplanten Reform des Ferlacher Bezirksgerichts.

„Immerhin ist ja in dem Gebäude nicht nur das Gericht untergebracht, sondern auch die Polizeiinspektion und das Bezirkspolizeikommando Klagenfurt-Land – die würden weiterhin bestehen bleiben. Also wäre das Argument der Kostenverringerung für den Bund nicht gegeben“, erklärt Bürgermeister Christian Gamsler. Zumal Richter Johannes Kogelnig trotzdem weiterhin Verhandlungen und Sprechstunden am Standort Ferlach abhalten soll, deswegen „verstehen wir die Diskussion einfach nicht“.

Schulterschluss für den Erhalt
Und genau dieser Punkt und andere Argumente zum vollständigen Erhalt des Ferlacher Bezirksgerichtsstandortes finden auch in einer parteiübergreifenden Resolution Platz.

Zitat Icon

Was kann Ferlach dafür, dass man in Bleiburg keinen zweisprachigen Richter findet?

Christian Gamsler, Bürgermeister von Ferlach

Für Gamsler wäre statt der Reform eine Stärkung denkbar: „Warum müssen Ludmannsdorfer und Köttmannsdorfer nach Klagenfurt auf Bezirksgericht und nicht nach Ferlach?“

Wie es mit der Resolution weitergeht, ist offen. Die Gemeinde sendete das Schreiben nicht nur an Justizministerin Anna Sporer, sondern an die ganze Regierungsspitze in Wien und Klagenfurt. Im gleichen Atemzug wurde Sporer zu einem Lokalaugenschein eingeladen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung