Gebäude eingestürzt
Stärke 7,2 und 7,5: Erdbeben erschüttern Venezuela
Die Stärke 7,2 und 7,5 hatten zwei Erdbeben, die am Mittwochabend (Ortszeit) Venezuela innerhalb von nur 40 Sekunden erschütterten und für zahlreiche Schäden sorgten. Die Erdstöße waren sogar noch in Kolumbien zu spüren. Auch an der Ostküste der japanischen Insel Honshu bebte die Erde stark.
Augenzeugen berichteten von Erschütterungen in der Hauptstadt Caracas, Menschen verließen fluchtartig ihre Häuser. Laut Videos waren Feuerwehren in den Straßen der Millionenstadt im Einsatz. Die Fassaden zahlreicher Gebäude wurden schwer beschädigt, mehrere Gebäude sind eingestürzt.
„Mehrere Wände in meinem Gebäude sind aufgebrochen oder haben Risse bekommen“, sagte eine Frau in Valencia, westlich von Caracas. „Sobald es zu wackeln aufgehört hat, haben mein Mann und ich das Haus verlassen.“
Das Epizentrum lag in der Nähe von Montalbán westlich von Caracas in einer Tiefe von 13 Kilometern. In ganz Venezuela wird befürchtet, dass weitere Gebäude einstürzen.
Bilder aus der Hauptstadt Caracas:












Die Erschütterungen des Bebens waren auch in Kolumbien zu spüren. Eine für Puerto Rico und die Amerikanischen und Britischen Jungferninseln ausgegebene Tsunami-Warnung wurde wieder aufgehoben.
6,9 bei Erdbeben bei Japan gemessen
An der Ostküste der japanischen Insel Honshu wurde in der Region Tohoku ein Erdbeben der Stärke 6,9 gemessen. Es lag in einer Tiefe von etwa 50 km, laut der japanischen Wetterbehörde wurde keine Tsunami-Warnung ausgerufen. Die East Japan Railway teilte mit, dass einige Züge, darunter der Tohoku-Shinkansen, vorübergehend eingestellt wurden.








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