Jetzt steht fest: Alle fünf Familienmitglieder sollen von der Tötung des Neugeborenen, dessen Leiche im Jänner am Grenzübergang Nickelsdorf im Burgenland aufgefunden wurde, gewusst haben. Sie sitzen in Haft.
Die Ermittlungen in dem Fall stehen vor dem Abschluss. Fünf Beschuldigte sitzen in U-Haft. Es soll sich bei ihnen um Familienmitglieder handeln, die angegeben hatten, von der Geburt nichts mitbekommen zu haben. Videos aus einer Überwachungskamera zeichnen aber ein anderes Bild.
Von Totgeburt ausgegangen
Alle Familienmitglieder – es gilt für alle die Unschuldsvermutung – sollen involviert gewesen sein. Die 17-jährige Mutter gibt an, von einer Totgeburt ausgegangen zu sein. Zu den Kopfverletzungen sei es gekommen, weil das Kind ihr auf dem Weg zum Ablageort aus der Hand gerutscht sei, so ihre Erklärung.
An Schädel-Hirn-Trauma verstorben
Laut Obduktion war das Mädchen lebend auf die Welt gekommen und unter Fremdeinwirkung gestorben. Die Todesursache war ein Schädel-Hirn-Trauma.
Der Abschlussbericht befindet sich derzeit in Ausarbeitung. Danach wird über eine etwaige Anklage entschieden.
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