Mit einer Geburt im Fast-Food-Lokal hatte am Donnerstagabend wohl niemand gerechnet. Denn eine hochschwangere Niederösterreicherin brachte ihre Tochter in einer Filiale in der Jedletzberger Straße in Wien zur Welt – und das innerhalb weniger Minuten.
Eigentlich war die werdende Mutter gerade auf dem Weg ins Krankenhaus, nachdem die Wehen eingesetzt hatten. Doch plötzlich ging alles ganz schnell: Als die Presswehen begannen, musste das Auto beim Restaurant stoppen. Noch bevor die alarmierten Rettungskräfte eintrafen, war die kleine Emily bereits geboren.
Schnelle Geburt
„Das Baby hatte es besonders eilig“, berichtet der Samariterbund Wien. Als die Rettungssanitäter Florian Seidl und seine Kollegin kurz vor Dienstschluss die Einsatzmeldung erhielten, machten sie sich sofort auf den Weg. Vor Ort angekommen, war das Mädchen bereits auf der Welt. Die Sanitäter versorgten Mutter und Neugeborenes und bereiteten das Abnabeln vor.
Vater durchtrennte Nabelschnur
Ein besonders emotionaler Moment folgte wenig später: Der Vater, der direkt von seiner Nachtschicht zum Einsatzort geeilt war, durfte selbst die Nabelschnur seiner Tochter durchtrennen.
Für die Familie war der ungewöhnliche Geburtsort letztlich Nebensache. Im Gespräch mit der „Krone“ zeigten sich die Eltern überglücklich und dankbar. Mutter Monica und die kleine Emily sind wohlauf und konnten nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht werden.
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