Liebe Leser! Auch die Kriminellen passen sich der Zeit an. Statt wie früher Tankstellen oder Banken auszurauben, werden jetzt immer öfter die Schwächsten der Gesellschaft überfallen – ältere, meist alleinlebende Seniorinnen und Senioren. Allein fünf Überfälle dieser Art gab es heuer im Bundesland. Doch was hilft dagegen?
Kein einziger Raubüberfall auf eine Tankstelle, eine Bank oder eine Trafik. Aber dafür allein schon fünf Fälle, bei denen ältere Personen zu Hause von den Kriminellen bedroht, attackiert und ausgeraubt wurden – wenn auch in manchen Fällen nur im Versuch. Es ist eine bemerkenswerte Entwicklung, die die „Krone“ zum Thema macht.
Doch wie sollen sich die Alten dagegen schützen? Das fragten wir die Polizei Salzburg, die ein paar Tipps parat hat. Vor allem gehe es darum, die Täter nicht ins Hausinnere zu lassen, heißt es. Denn: Das Ziel der Räuber sind die Wertsachen. Doch was sie bei den Opfern psychisch anrichten, scheint die Kriminellen meist wenig zu stören – wie auch bei einem Prozess gegen drei ungarische Kriminaltouristen zu hören war.
Klassische Sicherheitsmaßnahmen wie eine altmodische Türkette zählen zu den sichersten Maßnahmen: Beim Öffnen der Haustüre, könne der Täter so nicht seinen Fuß hineinstellen, um ein Schließen der Türe zu verhindern. Eine Gegensprechenanlage oder ein Türspion sind auch Hilfsmittel, um sich zu schützen.
Zudem sollten gerade ältere Personen immer ein Handy bei sich tragen – am besten mit Notfallknopf oder Notrufnummern, die als Kontakte eingespeichert sind. Einbruchssichere Fenster und Türen seien genauso effektiv – vor allem bei Tätern, die in der Nacht zuschlagen.
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