Die andauernde Hitze und die damit verbundene Trockenheit sorgen auch bei den heimischen Feuerwehren für viel Arbeit. Ehrenamtliche leisteten im Juni und Juli 118.228 Einsatzstunden und wurden im ganzen Land zu 8604 Einsätzen gerufen.
Während andere auf Urlaub sind, sind sie im heurigen Sommer im Dauereinsatz. Die aktuellen Witterungsbedingungen mit der extremen Trockenheit und den hohen Temperaturen sorgen dafür, dass die heimischen Feuerwehren bisher rund um die Uhr gefordert waren. Das zeigt eine erste Bilanz für die Monate Juni und Juli, noch ohne die Alarmierungen in der Sturmnacht auf Samstag (wir berichteten).
Das Landes-Feuerwehrkommando verzeichnete 8604 Einsätze – 1844 Brand- und 6760 technische Einsätze. 810 Feuerwehren sind ausgefahren, das sind 90 Prozent aller Wehren in OÖ, und 59.497 Florianis leisteten 118.228 Stunden. Zuletzt sorgten wegen der anhaltenden Trockenheit Wald- und Flurbrände für viel Arbeit bei den Feuerwehren.
Einsatzkräfte sind enorm gefordert
Das Besondere: Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die ihre Freizeit, ihre Familienzeit oder sogar ihren Urlaub unterbrechen, um anderen in Not zu helfen. Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer verweist deshalb auch auf die steigenden Anforderungen im Feuerwehrdienst: „Unsere Einsatzkräfte sind derzeit enorm gefordert. Viele Einsätze verlangen körperliche Höchstleistungen, technisches Spezialwissen und oftmals auch große psychische Belastbarkeit.“
Extremwetter als Herausforderung
„Dieses unermüdliche ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Dafür gebührt jeder einzelnen Einsatzkraft unser aufrichtiger Dank und höchste Anerkennung“, sagt in diesem Zusammenhang die für die Feuerwehren zuständige Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP). Allerdings betont sie auch, dass sich die Rahmenbedingungen laufend ändern: „Extremwetterereignisse, neue technische Herausforderungen und immer komplexere Einsatzlagen verlangen nach einer laufenden Weiterentwicklung.“
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