Obwohl der mutmaßliche, in U-Haft sitzende Bankräuber von Ferlach weiterhin alles abstreitet, haben die Ermittler keine Zweifel. Die Suche nach dem erbeuteten Geld läuft auf Hochtouren.
Ein Monat nach dem Bankraub in Ferlach Mitte März klickten für den mutmaßlichen Täter am 16. April in Klagenfurt die Handschellen. Seither befindet sich der Kärntner in Untersuchungshaft – und diese wurde jüngst auch vom Richter zum wiederholten Mal verlängert. Obwohl der 49-Jährige weiterhin vehement abstreitet, etwas mit dem Überfall zu tun zu haben.
Die Justiz hingegen sieht dies anders und ist sich sicher, dass der Richtige in der Zelle sitzt. Und dies nicht „nur“ aufgrund seiner DNA, die sich auf dem Forderungsschreiben befand, das der Täter im Geldinstitut zurückgelassen hat. Es sei die Summe aller Indizien (unter anderen die 15.000 € in bar, die beim arbeitslosen Verdächtigen sichergestellt wurden) wie auch das fehlende Alibi würden kaum Zweifel zulassen.
Anklage steht bevor
Nur: Die restliche Beute (knapp 190.000 €), das Fluchtfahrrad und die Waffe sind bis dato „verschollen“. „Die Ermittler sind aktuell dem Geld auf der Spur“, so die Staatsanwaltschaft. Parallel würde man gerade Beweisanträge bearbeiten, die vom Verteidiger des mutmaßlichen Räubers gestellt wurden. Danach dürfte der Anklage nichts im Wege stehen.
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