Die heimischen Gewässer starten mit einer schweren Hypothek in die heiße Jahreszeit: Die Pegelstände sind teils dramatisch niedrig. Die Vöckla in Oberösterreich ist bundesweit trauriger Spitzenreiter, in der Steiermark führt die Mürz die aktuelle Statistik an. Naturschützer stemmen sich gegen neue Kraftwerke in sensiblen Bereichen.
Normalerweise sorgt um diese Jahreszeit das Schmelzwasser für rauschende Flüsse. Doch der vergangene Winter brachte etwa in der Steiermark kaum nennenswerte Schneemengen, und auch im Frühjahr blieb der dringend benötigte Regen weitgehend aus. Die Folge: Zahlreiche Gewässer steuern auf historisch niedrige Pegelstände zu.
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