Nach Aus von Bahrain

Ersatzrennen gefunden: Comeback in der Formel 1!

Formel 1
26.07.2026 13:04
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nun ist es fix: Malaysia kehrt kurzfristig in den Rennkalender der Formel 1 zurück. Wie die Motorsport-Königsklasse mitteilte, wird auf dem Sepang Circuit südlich der Hauptstadt Kuala Lumpur am 4. Oktober zwischen den Events in Aserbaidschan und Singapur gefahren. 

„Einmal mehr hat der Sport seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, sich anzupassen, Lösungen zu finden und diese umzusetzen“, sagte Formel-1-Boss Stefano Domenicali. Der Grand Prix gilt als Ersatz für den WM-Lauf in Bahrain.

Stefano Domenicali
Stefano Domenicali(Bild: AFP/GIUSEPPE CACACE)

Er heißt offiziell Gulf Air Bahrain Grand Prix in Malaysia. In Malaysia machte die Formel 1 schon von 1999 bis 2017 Station. Der Veranstalter konnte sich danach aber nicht mehr die millionenschweren Antrittsgebühren leisten. Seitdem ist dort unter anderem noch die MotoGP zu Hause.

Bahrain und Saudi-Arabien früh abgesagt
Mitte März hatte die Formel 1 die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien für April wegen der Sicherheitslage nach Ausbruch des Iran-Kriegs ersatzlos aus dem Kalender genommen, sie aber nicht komplett gestrichen. Damit schrumpfte die Welttournee vorerst von 24 auf 22 Grand Prix. Mit der Rückkehr von Sepang, das logistisch günstig am internationalen Flughafen Kuala Lumpur liegt, wächst der Kalender vorerst wieder auf 23 Veranstaltungen.

Allerdings sind wegen der erneuten Verschärfung des Iran-Kriegs die letzten beiden Grand Prix des Jahres am 29. November in Katar und am 6. Dezember in Abu Dhabi mehr als fraglich. Die Bosse der Formel 1 prüfen Optionen. Als eine Möglichkeit für das Saisonfinale im Dezember gilt Portimão in Portugal. Das Event an der Algarve war zuletzt 2020 und 2021 während der Corona-Krise Ersatzausrichter, für 2027 und 2028 kehrt die Veranstaltung fest zurück. Angeblich ist aber auch Imola in Italien eine Variante. Der Grand Prix der Emilia Romagna war für dieses Jahr aus dem Kalender gestrichen worden.

Allerdings soll Imola nicht zuletzt deshalb als Kandidat gelten, weil der italienische WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli von Mercedes in diesem Jahr erstmals Weltmeister werden könnte. Für den Teenager aus Bologna, der der erste italienische Champion seit Alberto Ascari 1953 werden könnte, wäre ein Finale in Imola ein Heimspiel. Israel und die USA haben am 28. Februar mit massiven Luftangriffen ihren Krieg gegen den Iran begonnen. Anfang April einigten sich Vertreter aus Washington und Teheran auf eine Waffenruhe, ehe sich der Konflikt wieder verschärft hat.

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