Strenge Regeln

So sollen Wiens Bäder im Sommer sicherer werden

Wien
08.06.2026 11:00

Verstärkte Polizeipräsenz, strenger Verhaltenskodex: Damit es an den Beckenrändern friedlich zugeht, verschärfen die Wiener Bäder auch heuer wieder die Sicherheitsbedingungen. Ein Bad setzt auf zusätzliche Securitys.

Vor mehr als einem Monat starteten die Wiener Bäder in die Sommersaison. Auch heuer ein präsentes Thema: die Sicherheit beim gemeinsamen Abkühlen. In den vergangenen Jahren machten Belästigungen von weiblichen Badegästen immer wieder Schlagzeilen.

Etwa in der Vorjahressaison, wo sich fünf Männer im Laaerbergbad in Favoriten an einem jungen Mädchen vergangen haben sollen. 

Gratis-Eintritt für Polizisten in Zivil
Die Wiener Bäder setzen daher auch heuer auf verstärkte Präventions- und Aufklärungsarbeit gemeinsam mit der Polizei. So werden Mitarbeiter und Führungskräfte geschult. Polizeibeamte sind rund um die Bäder im Dienst und in Zivil präsent. Wie auch in den Vorjahren bekommen zivile Polizisten einen freien Eintritt, wenn sie sich bereit erklären, im Ernstfall einzugreifen.

Zudem gilt ein strenger Verhaltenskodex. „Wer sich danebenbenimmt, bekommt unbefristetes Hausverbot“, wird Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) deutlich.

Stadionbad mit eigenen Securitys 
Das beliebte Stadionbad im Prater geht hingegen einen anderen Weg. Dort patrouillieren auch heuer wieder professionelle Sicherheitsmitarbeiter auf den weitläufigen Liegewiesen, „um die Einhaltung der Badeordnung zu überwachen“, wie es heißt. Im Jahr 2025 gab es übrigens 92 Polizeieinsätze – bei über drei Millionen Badegästen.

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