Eine wochenlange Flucht quer durch Kärnten und Friaul hat für eine Hündin ein glückliches Ende genommen, wie die italienische Regionalzeitung „Il Gazettino“ berichtet. Jetzt konnte „Daisy“ von freiwilligen Helfern aus beiden Ländern endlich gesichert und zurückgebracht werden.
Ihren Anfang nahm die Irrfahrt bereits am 5. April in einer Ortschaft in Kärnten. Die Beagle-Hündin namens „Daisy“, die erst drei Tage zuvor aus Griechenland zu ihren neuen Besitzern gekommen war, nutzte einen unachtsamen Moment zum Entwischen. Eine Woche später wurde sie im italienischen Tarvisiano gesichtet, was eine grenzübergreifende Suchaktion auslöste.
Helfer gaben nicht auf
Eine Welle der Hilfsbereitschaft formierte sich, Freiwillige aus Österreich und Italien koordinierten die Suche nach dem extrem scheuen Tier. Es wurden Fotofallen und Futterstellen eingerichtet. Ein erster Fangversuch mit einer Käfigfalle scheiterte jedoch. Die Hündin war zu misstrauisch, verschwand immer wieder spurlos und tauchte zwischenzeitlich sogar im 30 Kilometer entfernten Gailtal auf.
Garten wurde zur Falle
Die Wende brachte ein ausgeklügelter Plan in Malborghetto. Eine Anrainerin gewann mit Futtergaben das Vertrauen des Beagles. Helfer verwandelten den von „Daisy“ frequentierten Garten daraufhin in eine große Falle mit ferngesteuertem Tor. Nach einem fast vierstündigen Ausharren schnappte diese zu. Die panische Hündin konnte am Geschirr gepackt und nach 50 Tagen in Sicherheit gebracht werden.
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