Weil er seine Gage „schlecht verhandelt“ hatte und es „eine Diskrepanz zwischen der Aufmerksamkeit, die ich bekam, und dem Geld, das wir hatten“, bestand, musste „Herr der Ringe“-Star Sean Astin trotz Mega-Erfolges der Filmreihe vor Jahren sein Haus verkaufen.
Der aus der „Herr der Ringe“-Filmreihe bekannte Schauspieler Sean Astin hatte trotz des großen Erfolgs der Fantasy-Trilogie finanzielle Probleme. „Tatsächlich musste ich mein Haus verkaufen, weil ich für die Trilogie eine so geringe Summe ausgehandelt hatte“, sagte der 55-jährige Schauspieler der britischen Tageszeitung „The Guardian“. Heute gehe es ihm finanziell sehr gut.
66.000 Euro pro Film
Der US-Schauspieler spielte in der Trilogie den Hobbit Sam, der als bester Freund an der Seite der Hauptfigur Frodo steht. In der US-Radiosendung „Jim and Sam Show“ hatte der Schauspieler bereits verraten, wie viel Geld er für jeden Film bekommen hatte: 75.000 Dollar, umgerechnet knapp 66.000 Euro.
Auch Kollegen vergleichsweise schlecht bezahlt
Sean Astin ist nicht der erste, der über seine geringe Bezahlung bei Erfolgsfilmen spricht. Legolas-Darsteller Orlando Bloom hatte 2019 in einem Interview erzählt, für alle drei Filme zusammen nur 175.000 US-Dollar (knapp 154.000 Euro) bekommen zu haben.
„Kostenlose Sandwiches und Elfenohren“
Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett sprach 2024 ebenfalls bereits über ihre schlechte Bezahlung. In der Sendung „Watch What Happens Live“ sagte sie: „Ich habe im Grunde kostenlos Sandwiches bekommen.“ Auch ihre Elfenohren habe sie behalten dürfen, sagte die Galadriel-Darstellerin.
Die „Der Herr der Ringe“-Trilogie (2001 bis 2003) von Regisseur Peter Jackson gehört zu den erfolgreichsten Produktionen aller Zeiten. Die drei Filme spielten zusammen knapp drei Milliarden US-Dollar ein.
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