Auch bei der x-ten Nachfrage zu seiner plötzlich haushohen Favoritenrolle bei den French Open ließ sich Alexander Zverev nicht locken. „Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt noch sagen soll. Ich spiele gegen Frenkie de Jong – und der Rest interessiert mich nicht“, sagte der Deutsche.
Dass er dabei den Vornamen seines Achtelfinalgegners Jesper de Jong mit dem des niederländischen Fußballprofis verwechselte, könnte der Uhrzeit geschuldet gewesen sein. Denn erst um nach halb zwei in der Nacht trat er vor die Presse, um über sein 6:4, 6:3, 5:7 und 6:2 im Drittrundenmatch gegen den Franzosen Quentin Halys zu sprechen. Und über das verrückte Favoritensterben bei den French Open.
Tür zum Titel weit offen
Zverev ist nun der heißeste Anwärter auf den Titel in diesem Jahr in Roland Garros, nachdem am Freitag auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ausgeschieden war. Der 39-jährige Serbe verlor nach einer 2:0-Satzführung gegen den brasilianischen Teenager Joao Fonseca (19) mit 6:4, 6:4, 3:6, 5:7 und 5:7.
Tags zuvor hatte sich der Weltranglistenerste Jannik Sinner aus Italien nach einem körperlichen Einbruch in der zweiten Runde verabschiedet. Der spanische Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist wegen einer Verletzung erst gar nicht am Start.
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