In steilem Gelände

Junge Wanderin musste mit Tau geborgen werden

Kärnten
24.05.2026 10:00
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Zwei junge Frauen aus Oberösterreich verirrten sich am Samstagnachmittag bei einer Bergtour am Maltaberg. Eine der 20-Jährigen geriet in so ausgesetztes Gelände, dass sie nicht mehr weiterkonnte.

Von der Leonhardhütte am Maltaberg starteten die 20-jährigen Oberösterreicherinnen am Samstagnachmittag ihre Tour. Als Ziel hatten sie sich das 2614 Meter hohe Faschaunereck auserkoren. Den Gipfel erreichten die beiden Wanderinnen ohne Probleme, doch beim Rückweg verloren sie den Weg und landeten in steilem Gelände.

„Aufgrund der Ausgesetztheit des Geländes konnte eine der Frauen nicht mehr weiter“, berichtet die Polizei. „Ihre Freundin musste mangels Netzabdeckung ein Stück weiter talwärts absteigen.“ Erst dann konnte sie gegen 17 Uhr den Notruf absetzen.

Hubschrauber im Einsatz
Da die alarmierten Kräfte der Bergrettung Lieser-Maltatal und ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe die genaue Position der Frauen zunächst nicht ausmachen konnten, wurde der Polizeihubschrauber Libelle angefordert. „Nach kurzer Suche konnte die Melderin im Bereich der Perschitz Alm durch die Crew des FLIR-Hubschraubers lokalisiert werden“, so die Polizei.

Ein Alpinpolizist wurde abgesetzt, der die zweite 20-Jährige nach einer terrestrischen Suche in absturzgefährdetem Gelände fand und sicherte. Sie wurde schließlich mittels Tau vom Hubschrauber „Libelle Lima“ geborgen. Ebenfalls vor Ort waren drei Bergretter der Einsatzstelle Lieser/Maltaberg sowie ein Bergrettungsarzt.

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