Maria Mitrovits, eine junge Feuerwehrfrau, verhinderte durch ihr richtiges Eingreifen einen Brand in Steinbrunn (Burgenland).
Die 13-Jährige aus Steinbrunn war am Mittwochvormittag allein zu Hause. Sie befand sich in ihrem Zimmer im ersten Stock, als sie gegen 10 Uhr starken Rauchgeruch wahrnahm. Auf der Stelle machte sie sich auf die Suche, woher der Geruch kam. Als sie in den Garten rannte, sah sie Rauch aus der Gartenhütte aufsteigen. Maria lief sofort zur Gartenhütte, in der die Technik des Pools untergebracht ist. „Ich habe sofort Flammen durch das Fenster gesehen“, erzählt die junge Feuerwehrfrau.
Mit dem Gartenschlauch gegen die Flammen
Ohne zu zögern griff sie zu dem danebenliegenden Gartenschlauch. Um dem Feuer möglichst wenig Sauerstoff zuzuführen, ließ sie die Tür geschlossen. Stattdessen begann sie, die Flammen durch das gekippte Fenster der Hütte zu löschen. Bereits nach wenigen Sekunden hatte die Steinbrunnerin das Feuer unter Kontrolle. Kurz darauf war der Brand vollständig gelöscht.
Durch ihr schnelles Eingreifen und umsichtiges Handeln konnte deutlich Schlimmeres verhindert werden. „Ich bin sehr froh, dass ich bei der Feuerwehrjugend bin und dort das richtige Verhalten gelernt habe“, erklärt Maria. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass ein Kabelbrand die Ursache des Feuers war.
Vorbildliches Verhalten in einer Notsituation
„Dieses Ereignis zeigt, wie wichtig die Ausbildung in der Feuerwehrjugend sein kann. Maria hat das mit ihrer schnellen Reaktion perfekt umgesetzt“, sagt der Jugendleiter der Feuerwehr Steinbrunn, Markus Ribits.
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