Tirol zählt zu den führenden Standorten für Transplantation in Europa. Organspender spielen dabei die zentrale Rolle. Die „Krone“ sprach mit den beiden Experten Stefan Schneeberger und Stephan Eschertzhuber sowie mit Tirols Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele über Hoffnung, Spitzenmedizin und den Appell, zu Lebzeiten über Organspenden zu reden.
„Krone“: Warum ist das Thema Transplantation in gesundheitspolitischer Hinsicht so wichtig?
LR Hagele: Transplantationsmedizin ist grundsätzlich ein enorm wichtiges Thema – nicht nur lokal, nicht nur für Tirol, sondern weit darüber hinaus. Denn Transplantation funktioniert nur über Grenzen hinweg. Es braucht Zusammenarbeit, abgestimmte Strukturen und ein gemeinsames Verständnis dafür, wie wertvoll jedes einzelne Spenderorgan ist. Tirol hat sich national und international als führender Standort der Transplantationsmedizin etabliert. Innsbruck steht für höchste Expertise, modernste Technologie und ein außergewöhnliches Zusammenspiel von Forschung und Versorgung.
Dr. Schneeberger: Transplantation braucht deutlich mehr als finanzielle Mittel. Es braucht enorme Überzeugungsarbeit, gemeinsame Arbeit in hoch spezialisierten Teams und natürlich Menschen, die bereit sind, Organe zu spenden.
Dr. Eschertzhuber: Ohne Spenderinnen und Spender ist Transplantationsmedizin nicht möglich. Gleichzeitig braucht es ein professionelles System, das im Ernstfall rasch, professionell und verlässlich funktioniert.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.