Zwei Schüsse, zwei Tore – wohlgemerkt in neun (!) Minuten! Mikel Merino besticht als Super-Joker bei der WM, hievte Spanien mit seinen Last-Minute-Toren gegen Portugal und Belgien (vorerst) bis ins Halbfinale. Dabei war es ein Wettlauf mit der Zeit, ob der Allrounder überhaupt in Amerika dabei sein kann.
Für Mikel Merino war es ein Wettlauf mit der Zeit. Wegen einer Fußverletzung war lange fraglich, ob es der Arsenal-Spieler in Spaniens WM-Kader schaffen würde. Noch Anfang des Jahres war Merino auf Krücken gegangen. Doch setzte der 30-Jährige wirklich alles daran. Obwohl er im Mai zum ersten Mal Vater wurde, beschäftigte er sich in den folgenden Wochen mehr mit seiner Fitness und seiner Reha als mit Söhnchen Marco. Frau Lola hatte Verständnis dafür, Trainer Luis de la Fuente war dankbar. Er weiß, was er an Merino hat.
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